Posts mit dem Label blabla werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label blabla werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 23. März 2021

Neue Mützen mal wieder

Kinderköpfe wachsen echt schnell und so sind die Mützen aus dem Herbst schon wieder etwas eng und passen nicht so richtig mehr über die Ohren.

Zum Glück sind die ja schnell genäht.



  • Schnitt: Bündchenmütze Klimperklein
  • Zufrieden: sehr


Verlinkt bei HoT

Freitag, 5. April 2019

WMDEDGT 4/2019

2:00 Uhr: Knopf versucht Milch aus seinem Schlafsack zu saugen. Zeit für einen Snack.
7:00 Uhr: Ich erwache und kann es kaum glauben, tatsächlich nur eine Stillpause gehabt diese Nacht! Knopf strahlt und hat jetzt aber einen Bärenhunger.
7.30 Uhr: Ich bette Knopf in erhöhter Lage auf mein Kissen. Er strahlt, brabbelt und verdaut. Ich husche unter die Dusche. Eincremen, Anziehen, Concealer. Oben höre ich den Herzmann rumoren und ein waches Mini.
7.50 Uhr: Jetzt ist Knopf dran. Wickeln, anziehen...er hat gute Laune und flirtet mit dem Heizstrahler. Herzmann und Mini entern das Schlafzimmer und der Knopf kommt aus dem Strahlen gar nicht mehr raus.
8.00 Uhr: Herzmann geht duschen, ich gehe mit den Kindern frühstücken. Mini isst genauso viel wie ich, Knopf liegt in seinem Stühlchen und findet seine Schwester grossartig. Ich wische Mini die Marmelade aus dem Gesicht und verräume die Frühstückssachen. Knopf chillt im Laufstall, Mini schaut ein Buch an. Ich nutzte die Gelegenheit um im Keller eine Ladung Wäsche zu starten.
Danach schaue ich weiter Buch mit dem Mini an. Knopf wird etwas unleidlich. Müde?? Ich schaue auf die Uhr, wir müssen eh bald los. Ich entscheide mich für Betanken des Knopfs, der hat tatsächlich wieder Hunger. Mini bekommt noch einen kleinen Snack verpasst, dann Zähne putzen. Dann sollten wir los, heute ist Eltern-Kind-Singen. Mini ist irgendwie dagegen und geht kurz in den Widerstand. Ein bisschen Rumfragen ergibt: sie will ein Buch mitnehmen. Ah ja, kein Problem. Ich verschnüre beide Kinder im Auto. Beim Einsteigen sehe ich eine ungekämmte Frau in der Autofensterscheibe. Oh Mann, irgendwas ist immer. Egal, beschliesse ich.
Wir sind früh dran und ich fahre spontan noch bei der Post vorbei, um endlich einen Brief wegzuschicken.
10:00 Uhr: Wir kommen beim Singen an und ich verstaue Knopf in der Trage. Dann gehen wir rein und Mini zieht sich ganz selbstständig Schuhe und Jacke aus (!!). Nach und nach trudeln die anderen Kinder und Mütter ein und der Geräuschpegel steigt. Es geht los, wir singen, tanzen und hüpfen wie Osterhasen. Mini hat viel Freude, Knopf pennt in der Trage.
11:00 Uhr: Wir kommen Zuhause an. Mini ist todmüde und hungrig. Und in der der Trotzphase. Es dauert etwa 3 Minuten, bis ihr etwas nicht passt. Von null auf Eskalation in einer Sekunde. Im folgenden Wutanfall haut sie sich irgendwo den Kopf an und das Gebrüll wandelt sich zu Geheul. Ich atme tief in den Bauch, murmele was von "steter Quell der Freude" und bekomme die Situation entschärft, bevor Knopf auf den Heulzug mitaufspringt. Jetzt aber dringend Mittagessen. Mini und ich essen einträchtig in gefrässiger Stille vor uns hin, nur der Knopf zieht eine Schnute und motzt. Ups...der hätte ja vielleicht auch wieder Hunger gehabt. Ich futtere etwas schneller, putze das Mini und verschiebe aufräumen auf später. Erst mal Knopf abfüllen. Währenddessen schaue ich mit Mini Buch an, dann wird sie etwas übermütig und eifersüchtig. Irgendwie kann ich es klären und sie spielt mit ihrem Hasen und dem Puppenhaus, während ich den Knopf wickeln gehe. Danach schwinge ich ihn mir in der Trage auf den Rücken. Ich gehe mit Mini nach oben, es ist Zeit für die Zimmerstunde (Ruhepause am Mittag), sie kommt nach nur einmal Zicken mit. Als ich wieder runtergehe, sehe ich im Spiegel, dass Knopf eingeschlafen ist.
Zeit für ein Runde Wäsche und Küche aufräumen, während ein Kaffee entsteht. Dann kümmere ich mich um mein Ehrenamt bei einem Verein, aktualisiere die Website, überarbeite einen Pressebericht und einen Flyer. Ich lausche, Knopf ratzt brav auf meinem Rücken. Mini scheint ebenfalls eingeschlafen zu sein. Ich husche ins Nähzimmer und suche Stoffe und Schnitte für die Sommerkleidung von Mini und Knopf heraus.
14.15 Uhr: Ich höre Mini singen und gehe sie holen. Sie ist gut erholt und spielt daher ruhig mit Hase, Schoppenflasche und Puppenhaus. Ich fische Knopf von meinem Rücken mit der Absicht zu stillen. Siehe da, trotz reichlich ungalanter Aktion schläft er einfach weiter. Nanu? Ich ergreife die Gelegenheit beim Schnopf und Mini bekommt 100% Mama-Zeit, mit nebenbei Nägel schneiden...heute scheint alles möglich. Danach hau ich mich auf die Spieldecke und verrenke mich, Rückbildung und so. Mini schaut skeptisch und kommentiert ("Was masst du?", "Was snaufst du so?")
16 Uhr: Knopf ist wach und hat erst mal Hunger. Dann wird gestrampelt und mit mir und der Schwester geflirtet. Mini hat mittlerweile Musik angemacht, singt mit und schaut weiter Bücher an.
16.45 Uhr: Mini wird's langsam fad. Draussen lässt sich die Sonne blicken und ich scheuche uns alle nach draussen. Knopf schläft in der Trage gleich wieder ein, mit dem Mini schaue ich, wie viel Schnee noch liegt und was die Pflanzen tun. Mini fragt sich, wo die vielen Schnecken hin sind und isst etwa zwei Tonnen Schnee. Wir spielen verstecken und Mini rupft noch ein paar Blumen ab ("Hase hat Hunger.").
17.30 Uhr: Höchste Zeit zum Kochen. Mini kocht an der Seite mit, Knopf beobachtet mein Treiben aus seinem Sitz heraus. Mein Vergangenheits-Ich hat für heute zum Glück was Schnelles geplant und so werfe ich ein paar Bratwürste in eine Pfanne, mache Salat und schneide Brot auf. Der Herzmann kommt nach Hause und wir können alle gemeinsam essen. Danach tobt er mit dem Mini durchs Wohnzimmer, der Knopf schaut völlig fasziniert zu und vergisst dabei zu trinken.
19:35 Uhr: Bettgehzeit Mini. Knopf schläft sehr unruhig in der Trage. Herzmann und ich unterhalten uns, aber bald beginnt Knopf zu motzen. Ich verkrümele mich ins Schlafzimmer.
22:00 Uhr: Puhh, das hat heute lang gedauert, aber Knopf schläft. Ich hänge noch Wäsche auf, schreibe diesen Post und werde dann einfach ins Bett fallen.



Montag, 31. Dezember 2018

Jahresrückblicksstöckchen 2018

Der Rückblick


2018 zum ersten Mal getan?
ein Ehrenamt übernommen

2018 nach langer Zeit wieder getan?
einen Schwangerschaftstest gemacht
2018 leider gar nicht getan?
Tauchen gewesen
Wort des Jahres?
Mama
Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen
Stadt des Jahres?
Den Haag
Alkoholexzesse?
Nein.
Davon gekotzt?
Nö.
Haare länger oder kürzer?
Gleich
Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Gleich
Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger. 
Höchste Handyrechnung?
durchweg normal
Krankenhausbesuche?
bisher zwei, immer zur Kontrolle
Verliebt?
Noch immer. Trotz Ehe. Trotz Kind. Trotz Umbau. Trotz zweiter Schwangerschaft.
Getränk des Jahres?
Kaffee mit Milchschaum!
Essen des Jahres?
Pizza vom Pizzastein
Most called persons?
Beste Freundin, Eltern, der grosse grosse Bruder 
Die schönste Zeit verbracht mit?
dem hauseigenen Schweizer und dem Mini 
Die meiste Zeit verbracht mit?
dem Mini 
Song des Jahres?
Natural von Imagine Dragons
CD des Jahres?
irgendeine mit Kinderliedern...
Buch des Jahres?
Elmar
Film des Jahres?
The Accountant
Konzert des Jahres?
Ich war nur auf einem...
(TV-)Serie des Jahres?
Schaue grad lieber Filme.

Erkenntnis des Jahres?
Rausgehen ist der Reset-Knopf beim Kleinkind
Drei Zwei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Die ständigen Magen-Darm-Infektionen des Minis, den Holzwurm im Gebälk
Nachbar des Jahres?
Alle Mädels aus dem Dorf!
Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
nach Den Haag zu fahren und die Hochzeit des grossen grossen Bruders mitzuerleben
Schlimmstes Ereignis?
So richtig richtig schlimm war nichts
Schönstes Ereignis?
Der positive Schwangerschaftstest
2018 war mit einem Wort?
die Ruhe vor dem Sturm


Der Ausblick


Gute Vorsätze für 2019?
Gelassen bleiben, durchhalten...
Was ist für 2019 geplant?
Den Knopf willkommen heissen
Was soll sich ändern?
Na ja, es WIRD sich ändern.
Was darf ruhig so bleiben?
die niedrige Pace im Alltag


Montag, 5. März 2018

WMDEDGT 3/2018

7 Uhr: Aufstehen. Mini quäkt bereits und ich gehe sie holen. Am Frühstückstisch treffen wir den Herzmann wieder und es bleibt uns genug Zeit für ein gemütliches Frühstück. Der Herzmann verschwindet zur Arbeit und ich werfe mich in die Sportsachen. Mini wittert schon die Aufbruchsstimmung und versucht sehr energisch ihre Schuhe anzuziehen. Dann losfahren, ins Parkhaus fahren, losgehen. Es ist bereits schon erstaunlich warm und die Sonne scheint. Im Sportstudio angekommen freut sich Mini auf die Spielgruppe und ich spule mein übliches Programm ab. Leicht abgekämpft gehe ich Mini wieder holen. Wir müssen noch ein, zwei, drei Sachen einkaufen. Der Supermarkt im gleichen Block hat nun neu Kindereinkaufswägen. Spontaner Entschluss, es mal wieder zu wagen (Achtung, Wortspiel). Mini raus aus dem Buggy, Sporttasche rein in den Buggy und parken. Das Mini hats schon wieder gerochen und flitzt los. Ich hole sie gerade noch rechtzeitig ein und wir befreien einen Wagen. Im Supermarkt ist Mini ganz in ihrem Element und wirft legt brav die Sachen, die ich ihr in die Hand drücke, in den Wagen. Von ein, zwei Ausrutschern abgesehen (dann kauf ich halt dieses Brot, mir doch egal...oh, Joghurt mit Smarties, ach na ja, wieso nicht) kommen wir gut durch und selbst Warten an der Kasse klappt. Na ja, ist halt auch alles noch furchtbar spannend. Der Buggy steht inklusive Sporttasche zum Glück noch da, stinkende Sportsachen klaut keiner wir laden die Einkäufe auf und laufen zum Parkhaus.
Zuhause gibt es Mittagessen, wir schauen noch Bücher an, dann fällt Mini todmüde ins Bett.
Ich mache Wäsche, räume auf, bestelle Zeug und raffe mich auf, ein missratenes Nähstück zu retten. Mini wird wach. Während sie das Wohnzimmer neu dekoriert, packe ich den Rucksack für den Nachmittagsausflug. Kurz überlegen wegen der Kleidung, weil es sieht ja schon verlockend warm aus. Kurz die Nase auf der Nordseite aus dem Fenster halten... äh nein. Ich verzichte nur auf einer der Schichten, ansonsten nehm ich die Ski-Montur. Fürs Mini gilt das gleiche.
Mini freut sich, dass es nach draussen geht und sie entdeckt ihr Dreirad. Nachdem der Schnee weg ist, geht das auch wieder. Wir laufen gemütlich los, immerhin die Handschuhe brauchen wir nicht mehr. Wir treffen eine Freundin und ihre zwei Jungs und die Kurzen haben Spass in einer Dreckpfütze während wir smalltalken. Danach laufen wir zum Spielplatz und es gibt erst mal was zu essen. Danach Schaukel, Rutsche, Fangenspielen und wieder von vorne. Es kommen immer wieder Leute vorbei und ich kann plaudern. Sehr praktisch, so gutes Wetter.
Dann ist es Zeit zum Milchholen. Ich drücke Mini die Milchkanne in die Hand und sie freut sich sehr. So sehr, dass sie die Milchkanne eigentlich auch lieber nicht dem Bauern geben möchte... nun gut. Wir haben Milch und gucken noch die Kälbchen an. Danach geht es nach Hause und Mini ist sehr dankbar, wieder aufs Dreirad aufsitzen zu können.
Zuhause angekommen schmeisse ich den Auflauf von gestern in den Ofen und versorge Mini schon mal mit Kiwi. Der Herzmann kommt nach Hause und wir essen zu Abend. Danach lümmeln wir noch auf dem Sofa, schauen Bücher, singen etc. pp. Mini gähnt und es ist eh Schlafenszeit. Hasi ist parat und sie schläft erstaunlich schnell ein.
Ich mache noch ein bisschen Haushalt, unterhalte mich mit dem Herzmann und verschwinde dann zum Telefonieren mit der besten Freundin. Das ist natürlich nicht in fünf Minuten erledigt und irgendwann trennen wir uns dann schweren Herzens, um schlafen zu gehen.



Freitag, 5. Januar 2018

WMDEDGT 1/2018

4 Uhr: Ich wache wegen eines Albtraums auf.
4.30 Uhr: Der gleiche Albtraum noch mal. Das nervt.
7 Uhr: Mini wird wach und ich kuschel mich noch mal ins Bett
7.25Uhr: Zeit zum Aufstehen. Anziehen und zum Mini gehen. Nach ihrem Morgenservice sucht sie den Papa und ich mache Frühstück. Wir frühstücken. Mini ist schneller und darf wieder zum Papa. Dort hilft sie ihm beim Rasieren und Anziehen. Ich trinke gemütlich meinen Kaffee und überlege, was heute zu tun ist. Ein Grosskampftag im Haushalt wäre mal wieder nötig. Schnallen Sie sich an, das wird jetzt langweilig rasant.
Wir verabschieden den Papa und Herzmann und ich springe noch schnell unter die Dusche. Danach wird erst mal das Bett abgezogen. Dann geht's nach unten*, Wäsche machen. Wieder nach oben, ganz nach oben. Staubsaugen, Mini-Bett neu beziehen, Wickelplatz aufräumen, putzen, neu befüllen. Bettwäsche für unten mitnehmen. Mini "staubsaugt" in der Zeit noch ein bisschen. Wieder runter. Ich kämpfe mit dem Bettzeug und schaffe es dann, das Bett neu zu beziehen. Aber mhm, wo ist denn das Kind...? Ah, im Bad. Uff.
Wieder runter, Waschmaschine ausleeren, Wäsche aufhängen, Mini hilft tatkräftig mit, Waschmaschine neu laden. Wieder hoch. Erst mal was essen. Wir essen Obst und Kekse und schauen danach Buch an. Dann hole ich den Staubsauger und wir saugen eine Runde. Wieder hoch, Mini braucht eine frische Windel. Wieder runter. Dreckwäsche einsammeln, ganz runter, Wäsche sortieren. Wir machen Zwischenstation im Nähzimmer. Mini schnappt sich einen Handbesen und fegt einmal durch.** Ich suche nebenbei ein paar Stoffe für neue Oberteile fürs Mini heraus. Wieder nach oben wird es Zeit fürs Mittagessen. Mini kräht nach "Kake" und sie kriegt ihren Käse. Bis ich Wurst esse, dann will sie natürlich Wurst. Danach räume ich den Tisch auf und bemerke, eine frische Tischdecke wäre hier auch mal wieder was. Mini und ich spielen noch telefonieren, dann gehen wir nach oben und Mini schläft.
Ich tanze eine grosse Runde mit dem Wischmop und mache einen Besuch bei der Waschmaschine. Dann erledige ich Mails und ein paar Rechnungen, bügle eine Tischdecke und verpasse sie dem Tisch. Eigentlich wäre jetzt noch mindestens eines der Bäder dran, aber ich meine Motivation macht auch Mittagsschlaf. Erst mal Kaffee.
Danach verbringe ich eine sehr glückliche Stunde im Nähzimmer.
14 Uhr: Mini ist wach. Wir gehen ganz nach unten, Puppe und Hasi müssen mit. Zwischenstopp im Keller, Schneeanzug montieren. Dann in die Garage, ich versuche Mini zu überzeugen, dass Puppe und Hasi hier warten wollen. Wir gehen raus, holen den leicht dreckigen und von gestern noch nassen Puppenbuggy. Mini: "Puppä!". Normalerweise transportiert sie einen Ball, eine Schaufel und einen Becher. Heute will sie das wohl nicht. Ich hole den Hasen***. Wir gehen aus dem Hof.
"Puppä!"
Ok. Ohne die werden wir nicht laufen gehen. Ich renne rein, mit den Dreckschuhen durchs frisch gewischte Haus, hole einen Gefrierbeutel, wieder ganz runter, schnappe mir die Puppe und rein damit.
Mini freut sich sichtlich, die Puppe zu sehen. Sie schaut angesichts des Gefrierbeutels sehr kritisch. Ich versichere ihr glaubhaft, das wäre der Schneeanzug der Puppe.
Mini strahlt.****
Puppe kommt in den Puppenbuggy und wir gehen los. Ich könnte schwören, Hasi schaut angepisst.
Nach dem ersten Hügel braucht Mini ein bisschen Motivation. Die neuen Hühner einer Freundin taugen dafür ganz hervorragend. Nach den Hühnern laufen wir zum Bauernhof und Mini beäugt aus sicherer Entfernung, aber schwer begeistert die Kühe. Dann laufen wir den Dorfbach entlang, der durch Schmelzwasser und Regen ein reissender Strom geworden ist.
Mini macht langsam schlapp, trottet aber brav mit Hasi in der einen und Puppe im Gefrierbeutel in der anderen Hand neben mir hier. Motivationswort "Nach Hause". Den Buggy trage ich mittlerweile.
Zuhause gibt es erst mal eine Stärkung. Dann skypen wir mit Oma und Opa. Mini gibt alles. In einer kurzen Wickelpause übernimmt der mittlerweile eingetroffene Herzmann die Unterhaltung der Skype-Gäste. Danach haben wir alle Hunger ich wärme den Auflauf von gestern auf.
Der Herzmann bespasst das Mini und ich schiebe noch mal Haushalt dazwischen. Mini ist nun todmüde und wir beginnen die Bettgehen-Sequenz. Mini schläft.
Der Herzmann und ich schauen die zweite Hälfte eines Films (Ironman, zum x-ten Mal, wens interessiert) und fallen danach in unsere Betten.








*Das Mini läuft die gefährliche Wendeltreppe nun neu selbst an meiner Hand. Das muss natürlich oft probiert werden, daher laufe ich im Moment sehr oft hoch und runter.

** Oder so

*** den gibt es mittlerweile mehrfach und eine Runde Waschmaschine ist daher ohne Verlustproblematik möglich. Aber psst, verraten Sie mich nicht.

****Mutter des Jahres

Samstag, 30. Dezember 2017

Jahresrückblicksstöckchen 2017


Der Rückblick


2017 zum ersten Mal getan?
Brot selber gebacken

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Krafttraining
2017 leider gar nicht getan?
alle Freunde gesehen
Wort des Jahres?
Autonomiephase
Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen!
Stadt des Jahres?
Rumisberg
Alkoholexzesse?
Nein.
Davon gekotzt?
Nö.
Haare länger oder kürzer?
Gleich
Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Gleich
Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger. Noch mehr als letztes Jahr wäre auch kaum noch möglich gewesen.
Höchste Handyrechnung?
durchweg normal
Krankenhausbesuche?
selbst keine
Verliebt?
Noch immer. Trotz Ehe. Trotz Kind. Trotz Umbau.
Getränk des Jahres?
Kaffee
Essen des Jahres?
selbstgebackenes Brot
Most called persons?
Beste Freundin, Eltern, der grosse grosse Bruder 
Die schönste Zeit verbracht mit?
dem hauseigenen Schweizer und dem Mini 
Die meiste Zeit verbracht mit?
dem Mini 
Song des Jahres?
Wer hat die Kokosnuss geklaut
CD des Jahres?
Was ist denn eine CD? :-) 
Buch des Jahres?
Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn
Film des Jahres?
viele 
Konzert des Jahres?
keines 
(TV-)Serie des Jahres?
The Crown

Erkenntnis des Jahres?
Alles nur eine Phase. 
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Querelen rund um den Umbau, die Hautprobleme des Minis, die kaputte Heizung
Nachbar des Jahres?
Alle Mädels aus dem Dorf!
Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
die Anmeldung im Fitnessstudio
Schlimmstes Ereignis?
Der Tod der Oma  
Schönstes Ereignis?
Die ersten freien Schritte des Minis
2017 war mit einem Wort?
abwechslungsreich


Der Ausblick


Gute Vorsätze für 2018?
gelassen bleiben
Was ist für 2018 geplant?
weiter renovieren, ein Blumenbeet neu anlegen
Was soll sich ändern?
mehr durchgeschlafene Nächte
Was darf ruhig so bleiben?
eigentlich ist alles sehr schön so


Wer will kann das Stöckchen gerne aufheben!

Dienstag, 5. Dezember 2017

WMDEDGT 12/2017

7 Uhr: Dienstbeginn. Das Kurzohr wird wach, wir knuddeln uns gegenseitig und warten auf die Kurzohr-Mama. Sie kommt und macht das Kurzohr für den Tag fertig. Wir gehen zu dritt nach unten. Ich biege mit Kurzohr ins Schlafzimmer und Bad ab, wo sich der Kurzohr-Papa für den Tag fertig macht. Kurzohr schaut interessiert zu, kommentiert und erbeutet das Deo.
Kurzohr-Mama hat währenddessen Frühstück gemacht. Sie besteht darauf, dass ich beim Essen nicht beim Kurzohr sein darf, sondern vom Tisch aus zuschaue. Finde ich jetzt nicht so schlecht...Erspart mir eine Menge Fellpflege. Der Kurzohr-Papa verabschiedet sich nach dem Frühstück.
Danach wird gespielt. Meistens liege ich in dieser Zeit irgendwo rum und schaue zu. Natürlich jederzeit einsatzbereit. Kurzohr-Mama versucht unauffällig die Spülmaschine einzuräumen und das herrschende Chaos zu beseitigen. Danach wird eine Runde staubgesaugt. Das Kurzohr spielt Marilyn im Abluftstrom.
Das war jetzt anstrengend und wir schauen eine Runde Bücher an. Danach gibt es "Nane" (Banane) und Kekse. Frisch gestärkt möchte die Kurzohr-Mama mit uns nach draussen gehen. Ob ich wohl mit muss? Ja, sieht so aus...


Nach fünf Minuten liege ich auf dem Boden. Netterweise werde ich von der Kurzohr-Mama aufgesammelt und in die Tasche gesteckt. Weisser Hase auf weissem Schnee, das kann echt schnell schief gehen...
Huch, da bin ich tatsächlich in der Jackentasche eingeschlafen..wie höchst unprofessionell. Kurzohr ist derzeit ein bisschen gelaufen. Das freut mich sehr, denn die letzte Woche ging es ihr gar nicht gut und sie war sehr schlapp. Trotzdem mag sie jetzt nicht mehr und die Kurzohr-Mama trägt uns zurück. Sehr nett von ihr. Die Kurzohrigen schälen sich aus den Winterklamotten und ich sammle mich. Innen geht es weiter mit Spielen. Wir suchen den Esel und Flora, die Puppe. Kurzohr räumt ein paar Schubladen aus, Kurzohr-Mama runzelt die Stirn. Kurzohr-Mama telefoniert, das findet das Kurzohr so spannend, dass sie mich fallen lässt. Immerhin habe ich auf dem Sofa einen guten Überblick.
Zeit fürs Mittagessen. Danach kommen die zwei zum Sofa und Kurzohr freut sich sehr, mich zu sehen. Ich mich auch. Wir schauen noch mal Buch an und dann ist es Zeit für den Mittagsschlaf. Kurzohr wird warm eingepackt und in den Kinderwagen gelegt. Kurzohr-Mama fährt uns durch die Gegend und das Kurzohr schläft schnell ein. Der Kinderwagen wird in der Garage geparkt, Kurzohr-Mama und ich nicken uns noch kurz zu, dann verschwindet sie (und ich weiss aus den seltenen Malen, wo ich nicht mit schlafen ging, sie ist jetzt voll auf Kaffee und erledigt weiss Gott was und wieviel).
Kurzohr wird nach exakt 1,5 Stunden wach und wir unterhalten uns. Die Kurzohr-Mama kommt. An den Falten auf der Stirn und den Fäden auf der Kleidung erkenne ich ganz gut, was sie vorher gemacht hat.
Wir gehen nach oben, Kurzohr hat nach dem langen Schweigen immensen Redebedarf und verhält sich ähnlich wie ein Wasserfall. Die Kurzohr-Mama räumt Wäsche auf und trotz der tatkräftigen Hilfe von Kurzohr sind wir bald fertig. Der Nachmittag wird eine lose Folge von "Hoppe, hoppe, Reiter", "Backe, backe, Kuchen", Buch anschauen und "Sei lieb zur Katze". Unterbrochen von Kiwi und Reiswaffel.
Kurzohr-Mama hat Abendessen gemacht und da taucht auch schon der Kurzohr-Papa auf. Nach dem Essen liegen wir alle zusammen mit Esel und Puppe auf der Krabbeldecke und es gibt eine wilde Mischung zwischen Kuscheln und Raufen mit leichteren Verletzungen. Ich weiche nicht von Kurzohrs Seite. Die Schlafenszeit naht und da will ich meinen Einsatz nicht verpassen.
Kurzohr ist sehr müde, die Kurzohr-Eltern erscheinen mir darüber irgendwie erfreut und verfrachten sie in ihr Zimmer. Nach Zähneputzen und Gute-Nacht-Buch kuscheln wir uns ins Bett und das kleine Kurzohr schläft schnell ein. Ich bleibe wachsam und hoffe auf eine ruhige Nacht.



Euer Hasi



Mittwoch, 5. Juli 2017

WMDEDGT 7/2017

6.15 Uhr: Der Wecker klingelt. Ich schalte ihn aus und schlafe weiter.
6.30 Uhr: Das Mini klingelt meldet sich. Oh Mist, ich wollte vor dem Mini-Morgenservice geduscht haben. Im Bad stolpere ich über den hauseigenen Schweizer, wir sind beide noch nicht so ganz wach. Frisch geduscht und mit nassen Haaren gehts zum putzmunteren Mini.
Flasche fürs Mini, Kaffee und Honigbrot für mich. Danach beschäftigt sich Mini alleine und ich gehe Haare fönen. Dann Sachen packen. Heute fahren wir nach Basel. Stadtluft schnuppern, Dinge erledigen und Ex-Kollegen treffen. Ich packe das halbe Haus ein und krieg erstaunlicherweise alles in den Kombi. Mini schaut mittlerweile sehr müde. Mein Startschuss für die Abfahrt.
Mini schläft auf der Fahrt, ich überlege, welche Knöpfe ich gerne für die gestrickte Jacke haben  würde.
In Basel nehme ich wie immer die falsche Spur zum Parkhaus. Macht aber nix. In Basel wird man mit Berner Kennzeichen sowieso für ein bisschen zurückgeblieben gehalten und ich darf die Spur wechseln. Mini wacht pünktlich beim Reinzirkeln in die Parklücke auf. Ich lade den Kinderwagen aus, schnalle Mini fest und verstaue das halbe Haus in, auf und unterm dem Kinderwagen. Ein Karawanen-Kamel ist nix dagegen. Ich suche uns ein schattiges Plätzchen und es gibt erst mal Essen. Melone, Reiswaffel und Bauschaum*.
Dann geht es in den Stoffladen und ich kaufe nur absolut wichtiges, dringend benötigtes Zeug, *hust.
Nächster Halt: Knopfladen. Knöpfe für die fertige Strickjacke für das Mini finden. Geht schnell. Der Kinderwagen ist mittlerweile schwerlastmeldepflichtig.
Dann habe ich ein Luxusproblem: Wir waren schneller mit allem fertig wie geplant. Wir spazieren  planlos, Mini darf aus dem Wagen raus und erkundet die Welt Basel ist nicht so sauber wie es aussieht. Ich finde einen Laden für potenzielle Geschenke und werde fündig.
Nebendran ist gleich ein Kaufhaus mit Wickelplatz. Sehr praktisch. Es wird Zeit, den Treffpunkt mit den Ex-Kollegen anzusteuern. Wir ergattern einen tollsten Platz direkt bei der Spielecke und Mini legt erst mal los. Danach hole ich uns was zu essen und schon stehen die Ex-Kollegen da. Mini ist vom Publikum angetan und schläft dann ein. Wir plaudern bei Kaffee und Dessert.
Es wird Zeit, nach Hause zu fahren. Mini wacht im Parkhaus auf und beschäftigt sich die Fahrt über mit Spielzeug. Gott sei Dank. Zuhause gibts wieder Essen. Danach muss Mini überschüssige Energie los werden und wir tollen wie die jungen Rehe ok, ein junges und ein altes, schwaches, krankes durchs Wohnzimmer. Das macht hungrig. Ich koche Abendessen.
Fisch und Kartoffeln mit Kräuterquark. Mini isst alles auf, scheint zu schmecken. Danach versuche ich aufzuräumen, Mini räumt hinter mir wieder alles aus. Nun ja. Ich richte das Bad fürs Mini.
Mini planscht und findet es leider immer noch total toll, in der Badewanne aufzustehen.
Der hauseigene Schweizer kommt und lässt sich nassspritzen. Mini hat genug Wasser, ab ins Bett.
Der hauseigene Schweizer und ich verkrümeln uns in den Wintergarten. Da können wir in der heiklen Einschlafphase normallaut reden.
Ich gehe noch die Küche aufräumen, der hauseigene Schweizer kümmert sich um den Mähroboter und die Fehlermeldung.





*heisst so, weil es wirklich so ausschaut. Offiziell: Maispops.

Mittwoch, 28. Juni 2017

Krabbelbaby draussen- und jetzt?


Das Mini kam ins Krabbelalter. Gleichzeitig wurde das Wetter immer besser und ich hatte es satt, meine Tage im Haus zu verbringen. Im Kinderwagen war das Mini nur begrenzt glücklich, die neue Mobilität wollte genutzt werden. Aber im Garten gabs nasses Gras und feuchte Erde - ergibt feuchte Klamotten, eventuell ein krankes Baby und ganz sicher eine Sauerei.
Irgendwie musste ich das Mini also warm und wasserdicht verpacken. Google Suche verwies mich auf ganz normale Regenbekleidung. Ja klar! Warum nicht auch für Krabbelbabys?
Eine wasserdichte Latzhose erschien mir sinnvoll. Für die Füsse habe ich praktische Füsslinge entdeckt - sehr praktisch. Für oben drüber habe ich eine Fleecejacke gebraucht gefunden. Die hält mit Daumenlöchern und Stehkragen schön warm und trocknet nach der unvermeidlichen Wäsche ganz schnell.


In diesem Outfit war das Mini bereit für das Abenteuer Garten. Klar ist das Umziehen etwas beschwerlich, aber Mini hatte viel Spass beim Entdecken und die Mama auch was vom Frühling.


Und dann kam netterweise der Sommer, wo Mini einfach so durch den Garten pflügt...

Freitag, 5. Mai 2017

WMDEDGT 5/2017

6.50 Uhr. Ich tauche von irgendwoher auf, der hauseigene Schweizer duscht schon. Blinzeln, Augen reiben, aus dem Bett schälen. Irgendeine Hose und eine Strickjacke überwerfen, Brille suchen. Mini trötet bereits ins Babyphon und verlangt nach Service. Wickeln, Eincremen, Anziehen, Flasche machen. Mini nuckelt begeistert ihr Frühstück, ich nuckel danach begeistert meinen Kaffee.

Mini entdeckt ihre Spielsachen im Laufstall, ich organisiere unseren kleinen Ausflug für heute: Kinderwagen ins Auto, Wickeltasche packen, Brei aufwärmen und verpacken, Einkaufszettel schreiben, Taschen ins Auto, mich anziehen, Mini anziehen, los gehts.

Zuerst fahren wir zu einem Stoffladen. Demnächst wird das Mini getauft und nach anfänglicher Gleichgültigkeit gegenüber meiner Garderobe will ich mir jetzt doch ein Kleid nähen. Nur Stoff habe ich natürlich nicht. Also doch. Kistenweise. Aber nicht den richtigen. Fügen Sie hier Augenrollen des hauseigenen Schweizers ein. Leider hat der Laden auch nicht den richtigen. Schade. Gleich daneben ist eine Kinderkleiderbörse und ich kaufe einen Haufen Blödsinn nützliche Dinge fürs Mini.

Wir fahren zum Supermarkt und landen für den Mittagsbrei im SB-Restaurant zwischen. In der Familienecke gibt es noch jede Menge andere Kinder - Krabbelgruppe light. Das Mini ist fasziniert und ich kann dank Thermobecher* warmen Brei und Einmal-Lätzchen sehr geschmeidig die ganze Portion ins Mini schaufeln. Ich löffel noch schnell ein frisches Birchermüsli, dann ziehen wir in die Schlacht gehen wir einkaufen. Mini sitzt heute zum zweiten Mal in ihrem Leben im Sitz eines normalen Einkaufswagens und es gefällt ihr bestens. Innerhalb kürzester Zeit haben wir eine Heerschar älterer Damen als Trabanten ("Jö, so härzig!!" "So viiül Hoor!"). Mini hüpft begeistert, erzählt "dadada" und würde am liebsten alles anfassen. Dank selber scannen sind wir verdammt schnell und demnach auch verdammt schnell wieder draussen. Finde ich sehr toll.
Auf dem Weg nach Hause beginnt Mini ihren Mittagsschlaf und leider will sie ihn Zuhause nicht fortführen. Ich seufze tief und stelle mich auf eine Kinderwagenrunde am Nachmittag ein. Erst mal aber Einkäufe verräumen. Mini und ich schauen in den Kühlschrank und suchen mir etwas zum Mittagessen aus. Danach skypen wir die Grosseltern an. Mini übt das Stehen mit Anhalten am Wohnzimmertisch. So ein Tablet mit Grosseltern drin ist halt sehr spannend. Zwischendurch gibt es Melone-Reisbrei.

Dann gibt es Kaffee für mich und ich checke ein paar Mails, Mini spielt mit ihrer Wasserflasche*. Ich google noch schnell was, Mini planscht aufgeregt in der Wasserpfütze. Was zum....?  Leere Flasche wegnehmen, Mini neu anziehen, Boden trocken wischen, Flasche neu füllen und richtig zudrehen.
Wir stalken noch ein bisschen die "Tze" (Katze). Dann wird es Zeit für ein Nickerchen. Ich stecke Mini in den Kinderwagen und beginne eine Runde über die Schlaglöcher im Hof. Und zack, schon ist das Mini eingeschlafen. Eigentlich wäre jetzt ein günstiger Zeitpunkt, sich in die Dreckklamotten zu werfen und im Garten zu wühlen, aber ich habe nicht so recht Lust und mir tut noch alles von der Aktion gestern weh. Also fege ich zusammen, schneide hier Verblühtes zurück, rupfe da ein Unkräutchen raus und schaue mir kritisch unseren Hauseingang an. Der ist noch nicht neu gestaltet, über die Treppe sind wir uns schon einig, aber das grüne Drumrum ist sozusagen noch grüne Wiese. Haha.

Mini wacht auf, Breizeit. Schnell rein und Griessbrei mit Banane kochen. Parallel bereite ich das Abendessen vor. Fertig runtergeschlungen gegessen, wir spielen. Mini im Entdeckermodus. Der Küchenschrank mit den Vorratsdosen muss mal wieder dran glauben. Der hauseigene Schweizer kommt und bespasst das Mini während ich ihr Bad vorbereite. Mini planscht glücklich. Danach geht es asap ins Bett. Der hauseigene Schweizer und ich essen. Salat. Also Salat mit Tomaten und Putenbraten und Thunfisch. Nicht vegetarisch und schon gar nicht vegan, aber sehr lecker.

Der hauseigene Schweizer verschwindet in den Keller und versucht dort den Trockner zu reparieren (fragen Sie nicht. Ich habe ganz vergessen, wie blöd ich steinharte Handtücher finde.) Ich lege Wäsche zusammen und verkrümel mich dann ins Nähzimmer. So richtig entspannen kann ich nicht, zu viel ist liegen geblieben, also widme ich mich noch dem Bürokram und gehe bald schlafen.



*Affiliate-Links

Mittwoch, 5. April 2017

WMDEDGT 4/2017

6.40 Uhr: Das Mini flötet ins Babyfon. Gääähn. Aufstehen, anziehen etc. pp. Um sieben Uhr betrete ich das Mini-Zimmer. Ein ausgeschlafenes Baby begrüsst mich gut gelaunt. Wickeln, anziehen, wir gehen nach unten. Frühstücksflasche. Der hauseigene Schweizer taucht auf. Wir frühstücken alle irgendwie und jeder das, was er will oder grad da ist.
Der hauseigene Schweizer strapaziert die Gleitzeit, um noch möglichst viele Sekunden mit dem Mini zu haben und verschwindet dann zur Arbeit. Wir spielen noch etwas (Stapelbecher) und erlegen einen meiner Haussschuhe. Zeit fürs zweite Frühstück. Danach wäre eigentlich Schlafenszeit.
Während Mini sich gegen den Schlaf wehrt, gibts für mich Katzenwäsche, Waschmaschine beladen und Unterwegsmahlzeit für Mini vorbereiten. Mini möchte nicht schlafen, auch gut, gehen wir gleich los zur Krabbelgruppe.
Wir fahren noch schnell bei der Post vorbei und kommen dann bei Krabbelgruppe an. Es herrscht wie immer das blanke Chaos und der Geräuschpegel eines startenden Düsenjets. Mini schaut, zirkelt durch den Raum und findet die anderen Kinder wie immer total super. Ich unterhalte mich bestens über Wohnlagen, Taufe und Restaurants. Gegen Ende gibt es Brei fürs Mini (Sellerie-Kartoffel-Haferflocke mit Hühnchen). Wir verabschieden uns, die Krabbelgruppe hat jetzt Ferien.
11.30 Uhr Wir fahren einkaufen. Mini pennt auf dem Weg. Im Einkaufszentrum husche ich in den Baumarkt und in einen Kleiderladen. Danach gehts noch schnell ins SB-Restaurant, weil hungrig einkaufen Mist ist. Danach endlich einkaufen. Mini schaut leidend. Mir reichts auch, wir fahren nach Hause. Mini schläft sofort ein. Zuhause räume ich die Einkäufe weg, leere die Waschmaschine und hole dann das mittlerweile so halb wache Mini. Es gibt erst mal wieder Brei fürs Mini (Reisbrei mit Apfelmus) und für mich den zweiten Kaffee (blöde Pollen). Mini studiert das Knisterbuch, ich überlege am Ostermenü rum. Mini hängt mittlerweile mehr im Stuhl als es sitzt -> ab ins Bett.
Sobald aus dem Kinderzimmer kein Mucks mehr dringt, renne ich in den Keller, steige in die Arbeitshose und renne in den Garten. Das linke Vorderbeet ist meine Dauerbaustelle. Ich rupfe und wühle, da meldet sich das Mini. Hmpf. Ich renne rein, Schuhe aus, Hose wechseln, zwei Stockwerke hoch und finde das Mini in höchster Not. Es hat sich auf den Bauch gedreht und festgeklemmt. Ach ja. Beruhigen, beruhigen. Schlafen ist jetzt nicht mehr. Ich lege Mini im Wohnzimmer beim Spielzeug ab, baue den Kinderwagen draussen auf und setze Mini rein. Sie ist quietschvergnügt, schlafen wird wirklich nix mehr. Sie schaut ihr Buch an, erzählt...ich beschliesse einen Versuch zu wagen und ziehe mich wieder drecktauglich an, beginne mit Rupfen und Wühlen: Mini schaut interessiert und kommentiert. Prima, scheint zu klappen.
Die Nachbarin schaut vorbei. Mini flirtet heftig. Wir halten zu dritt ein Pläuschchen. Ich rupfe weiter. Mini wird müde, ein bisschen rumfahren (geistige Notiz: die Schlaglöcher im Hof nicht so schnell reparieren) und sie schläft. Ich mach mich ans Umstechen. Danach platziere ich schon mal probeweise die neuen Pflanzen. Sehr schön, wird toll. Wenns dann auch wächst.
17 Uhr Mini wird wach, Zeit fürs Abendessen. Ich koche Griessbrei, Mini hat einen Mordshunger und würde den Topf am liebsten ausschlecken. Danach spielen wir. Becher und anderes Spielzeug stapeln. Hinrutschen und umwerfen. Mini spielt alleine weiter, ich mache Abendessen. Jetzt ist es Zeit für die Badewanne. Mini plantscht vergnügt, danach eincremen, wickeln, anziehen, Flasche und Bett. Noch mal Wasser, dann schläft sie.
Der hauseigene Schweizer kommt und hat Mordshunger. Abendessen. Wir unterhalten uns, besprechen Einrichtungsmöglichkeiten und werden von der Katze gestalkt. Dann ruft die beste Freundin an und wir verquatschen uns - wie üblich. Ich räume noch schnell die Küche auf und gehe schlafen.


Donnerstag, 5. Januar 2017

WMDEDGT 1/2017

Nach Stillen alle zwei Stunden bin ich gegen 8 Uhr semi-wach. Der hauseigene Schweizer bringt mir einen heissen Kakao an Bett und verabschiedet sich zur Arbeit. Das Mini hatte schon Frühstück und ist wach. Wickeln und Anziehen für den Tag, dann gehts in die Schaukel. Während sie dem Knisterbuch Gewalt antut, gehe ich duschen. Ich frühstücke, Mini ist inzwischen auf die Krabbeldecke umgezogen und befummelt den Plüschball. Danach entdecken wir einige Spielzeuge, trainieren das Mini und kuscheln miteinander. Mini wird müde, es gibt eine Zwischenmahlzeit und ein müdes Mini schläft ein. Ich husche ins Obergeschoss, beziehe das Ausweichbett neu und sammle Handtücher im Bad ein. Oh, das Bad. Nach unten sausen, Putzzeug holen. Ich schrubbe und wienere und nach einiger Zeit ist das Bad wieder ohne Gruseln benutzbar, mehr Anspruch habe ich da nicht,  vor dem Bad ist Baustelle. Ich suche in einer der Umzugskisten noch Stricknadeln heraus und verziehe mich wieder ins UG. Es ist alles ruhig, Mini schläft, Handwerker sind diese Woche eh keine da. Ich sortiere Wäsche und starte eine Maschine. Mini erwacht und zusammen machen wir mir etwas zu essen. Mini plaudert angeregt beim Essen mit mir. Danach geht es wieder auf die Krabbeldecke und ja, Mensch, da sind Spielzeuge, die man entdecken kann. Ich überlege währenddessen, was ich demnächst kochen will und schreibe den Einkaufszettel. Mini zeigt Ermüdungserscheinungen und ich beschliesse, es ist Zeit für frische Luft. Draussen ist alles weiss, der Kinderwagen fällt damit flach. Ich gehe in der Garage wühlen und finde auf Anhieb die Schneeschuhe und Stöcke. Wunderbar. Mini wird in die Tragehilfe mit Wintercover verfrachtet und los gehts. Querfeldein macht richtig Spass und ich finde zum Glück recht schnell wieder aus dem Weidezaunlabyrinth heraus. Mini schläft selig. Das ganze ist ganz schön anstrengend und nach einer Dreiviertelstunde habe ich genug. Ich schippe noch etwas Schnee und vermute, dass der Muskelkater der beiden Aktionen bis Ostern anhalten wird. Ich sichte die Nachbarin und wir plaudern noch etwas. Mini wird unleidig und es geht in die Wärme. Ich mache mir einen Tee und finde noch ein paar Weihnachtsplätzchen. Mini bespielen und sieh an, den Plüschball haben wir ja heute noch fast gar nicht gesehen. Mini wird müde und ich leg sie schlafen. Ich räume auf, mache Wäsche und knöpfe mir dann ein Strickprojekt vor. Mini wird wach, der hauseigene Schweizer kündigt telefonisch seine Rückkehr an. Ich bereite den Brei fürs Mini vor. Mini ein bisschen ausziehen und Lätzchen anziehen. Versuchen möglichst viel Brei ins Mini zu bekommen und dabei möglichst wenig abzukriegen. Klappt so mittel. Der hauseigene Schweizer schneit herein. Mini hat genug und wir nehmen sie mit in die Kellerküche. Dort machen wir uns an das verspätete Neujahrsmenü: Trutenfilet im Teig. Der hauseigene Schweizer brät, ich hacke Kräuter und verknete sie mit Kalbsrät. Zusammen basteln wir unser Paket fertig und stecken es in den Ofen. Mini möchte wieder Aufmerksamkeit und wir spielen und kuscheln. Mini hat natürlich dann Hunger, wenn das Essen fertig ist. Es schmeckt auch lauwarm noch ganz hervorragend. Ich mache Mini fertig fürs Bett und nach ein bisschen Meckern schläft sie ein. Der hauseigene Schweizer und ich drücken uns noch ein bisschen vor dem Schlachtfeld in der Küche, geben dann aber auf. Ich schaue strickend noch ein bisschen Netflix und gehe schlafen.

Samstag, 31. Dezember 2016

Jahresrückblicksstöckchen 2016

Der Rückblick 

2016 zum ersten Mal getan?
Ein Kind bekommen.
2016 nach langer Zeit wieder getan?
Kinderlieder gesungen. 
2016 leider gar nicht getan?
richtig im Garten gearbeitet.
Wort des Jahres?
Mutterschutz 
Zugenommen oder abgenommen?
Da ist noch etwas Stillreserve übrig...
Stadt des Jahres?
Langenthal
Alkoholexzesse?
Nein.
Davon gekotzt?
Entfällt dann glaube ich auch...
Haare länger oder kürzer?
Etwas kürzer glaube ich.
Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
gleich
Mehr ausgegeben oder weniger?
Erstaustattung Kind und Umbau. Noch Fragen?
Höchste Handyrechnung?
durchweg normal
Krankenhausbesuche?
Zur Geburt des Minis.
Verliebt?
Noch immer. Trotz Ehe. Trotz Kind. Trotz Umbau.
Getränk des Jahres?
Heisser Kakao
Essen des Jahres?
Honigbrot
Most called persons?
Beste Freundin, Eltern, der grosse grosse Bruder
Die schönste Zeit verbracht mit?
dem hauseigenen Schweizer und dem Mini
Die meiste Zeit verbracht mit?
Dem hauseigenen Schweizer
Song des Jahres?
S.O.B
CD des Jahres?
Was ist denn eine CD? :-)
Buch des Jahres?
Largo: Babyjahre
Film des Jahres?
Minions
Konzert des Jahres?
Ich war auf keinem.
TV-Serie des Jahres?
Mord mit Aussicht
Erkenntnis des Jahres?
Alles geht vorbei.
Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
Die Turbulenzen vor der Geburt des Minis und in der Umbauanfangszeit.
Nachbar des Jahres?
schräg rechts vor uns. Treffe ich oft beim Spazierengehen und erzählt mir den neuesten Dorftratsch
Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Kauf zur Wärmelampe über dem Wickeltisch
Schlimmstes Ereignis?
so richtig schlimm war eigentlich nix. 
Schönstes Ereignis?
Geburt des Minis
2016 war mit einem Wort?
Intensiv


Der Ausblick

Gute Vorsätze für 2017?
wieder in Form kommen
Was ist für 2017 geplant?
Abschluss Umbau und das Wohngeschoss zurückerobern
Was soll sich ändern?
Acht Stunden Schlaf am Stück wäre mal super.
Was darf ruhig so bleiben?
Die Glückssträhne!

Wer will kann das Stöckchen gerne aufheben!

2015

Montag, 5. Dezember 2016

WMDEDGT im Dezember

Wir kommen mit nur zwei Stillunterbrechungen nach 24 Uhr über die Nacht. Der hauseigene Schweizer muss früh zur Arbeit und Mini und ich dösen während er duscht etc. Die Handwerker trudeln auch ein und über uns geht der übliche Umbautumult los. Gegen 7.30 Uhr stehe ich auf und gehe duschen. Mini ist nach einem ersten Frühstück wieder eingeschlafen. Gegen 9 Uhr wird Mini wieder wach, ich bin geduscht, satt und habe die Überreste des Wochenende verräumt. Nach Wickeln, Umziehen etc. geht es auf die Krabbeldecke und wir entdecken zum 150-mal den Plüschball mit integrierter Glocke. Mini wird müde und ich leg sie schlafen. Los gehts! Wäsche sortieren, Waschmaschine laden, Geschirrspüler aus- und wieder einräumen, Küche säubern, Post holen, Fingernägel feilen, Bad aufräumen, was zu Essen machen. Mini ist nach 45 Minuten wieder wach und schaut mir beim Essen zu. Danach geht es auf die Krabbeldecke - zum Plüschball.
Mini hatte wohl nicht ganz ausgeschlafen und quengelt. Schlussendlich kann ich sie zum Schlafen überreden. Die Bauleiterin kommt und wir besprechen die ausstehenden Arbeiten. Danach hänge ich Wäsche auf. Ich wage es und mische einen Plätzchenteig an. Als ich bis zu den Ellbogen im Teig stecke, nörgelt das Mini durchs Babyphon. Als ich den Teig von den Händen gepult habe, ist wieder Ruhe. Ich knete fertig und verstaue die Kugel im Kühlschrank. Mini pennt wieder tief und fest. Ich räume noch etwas auf und schaffe es sogar noch ein paar Reihen zu stricken, bevor das Mini termingerecht wach wird. Nach Stillen und Wickeln brechen wir auf zum Kurs für Babymassage. Mit dabei im Kurs sind auch ein paar sechs Wochen alte Würmchen und mein 17-Wochen-Baby kommt mir sehr erwachsen vor. Ich massiere ein bisschen, Mini findet die anderen Babys aber weitaus spannender. Nachdem es in dem Raum nur mässig warm ist, werden Hände und Füsse kalt und erwartungsgemäss kippt die Stimmung. Ich beschliesse, dass ich das Mini nicht quälen muss, packe sie warm ein und wir schauen die restliche Zeit zu wie die anderen Mütter versuchen, frierende Babys mit Massage zu entspannen. Das Zuschauen ist aber wohl auch sehr entspannend und Mini pennt im Auto ein und schläft Zuhause weiter. Zeit für Wäsche und ein frühes Abendessen. Die Nachbarin schaut vorbei und bringt Kürbissuppe und Weihnachtsplätzchen. Herrlich. Mini pennt noch immer (mir graut langsam vor dem Abend...) und ich schwinge mich aufs Sofa, schaue Netflix und kuschel die Katze. Mini meldet sich und ich werde mit einem strahlenden Lächeln begrüsst (hach). Stillen, wickeln und ab auf die Decke zum Plüschball. Der hauseigene Schweizer kommt und übernimmt. Ich verschwinde ins Rückbildungsturnen. Ist anstrengend. Wieder zurück wird das Mini in den Schlaf gekuschelt. Dann begehen der hauseigene Schweizer und ich unsere Baustelle. Danach sitzen wir noch etwas in unserer Kellerküche beisammen, dann gehts ins Bett.

Verlinkt bei WMDEDGT

Samstag, 5. November 2016

WMDEDGT im November

3 Uhr: Mini hat Hunger. Hey, das waren immerhin vier Stunden Schlaf am Stück. Leider hat sie auch Blähungen und ich bin ein bisschen länger wach.
6 Uhr: Wieder Hunger. Wieder Blähungen.
9 Uhr: Wieder Hunger. Aber immerhin keine Blähungen. Zu dritt liegen wir noch etwas im Bett rum. Dann mache ich das Mini für den Tag fertig und der hauseigene Schweizer macht Frühstück. Wir frühstücken gemütlich, Mini ist erstaunlich gut gelaunt und wir plaudern ein bisschen. Mini wird müde, der hauseigene Schweizer auch, beide legen sich hin. Ich gehe ins Nähzimmer und hole ein paar mumifizierte Nähprojekte vor. Nachdem ich die Spinnweben von den Nähmaschinen gewischt habe, kanns auch schon los gehen.
Viel zu schnell kommt der Anruf des hauseigenen Schweizers, sie wären jetzt wieder wach und Mini hat Hunger. Seufz. Na gut. Danach gehts spazieren trotz Regenwetter. Das Regenrauschen im Wald gefällt dem Mini sehr und wirkt einschläfernd. Am Ende der Runde treffen wir die Nachbarin und sie kommt noch den Umbaufortschritt begutachten. Mini hat - genau - Hunger. Danach ist sie unsäglich müde, aber schlafen will sie auch nicht. Das übliche Drama. Es ist Zeit für die Trage. Während das Mini noch ein wenig jammert und dann schliesslich einschläft, koche ich das Abendessen. Ein neues Rezept, an das ich mich nicht halte und das trotzdem oder deswegen ganz lecker wird.
Das Mini schläft bombenfest in der Trage und ich schaffe es zu essen und Tischtuch, Trage und meine Klamotten nur ein bisschen einzusauen. Danach erledige ich Bürokram.
Wir werden spontan Netflix-Kunden (ich bin mir sicher, an regnerischen Novemberwochenenden kriegen die viele Neukunden) und wissen erst mal gar nicht, was zuerst schauen. Wir entscheiden uns für "Inception" und ich stricke beim Schauen an einer Jacke fürs Mini. Wir kommen nur so mittelweit bis das Mini aus den Tiefen des Tiefschlafs auftaucht und bespasst werden will. Auf der Krabbeldecke trainieren wir die Rückenmuskeln, plaudern ein bisschen und greifen dann zum ersten Mal so halbwegs zielgerichtet nach dem Kuschelhasi. Hurra! Dann ist Mini aber richtig müde und es geht ins Bett. Der hauseigene Schweizer und ich sind eh schon längst bettreif (Dauerzustand). Ich hoffe auf eine ruhige Nacht...

Verlinkt bei Was macht du eigentlich den ganzen Tag im November

Samstag, 10. September 2016

Was zur Geburt schenken?

Der tägliche Gang zum Briefkasten ist mein Highlight. Nicht nur konnte ich jeden Tag bemerken, wie ich wieder fitter wurde, sondern fast jeden Tag war eine Karte, ein Päckchen oder eine andere Aufmerksamkeit von Familie und/oder Freunden zu finden. Das ist ein bisschen wie Weihnachten :-)
Bevor ich selbst Mama wurde, war das immer die grösste Herausforderung: Was zur Geburt schenken? Selbstgestricktes oder Genähtes läuft ausserhalb jeglicher Konkurrenz, btw sind Babyschuhe mit Kordel ein Dauerbrenner.
Aber sonst so? Hier kommt meine Erfahrungen und Tipps für Geschenke zur Geburt:

Kleidung fürs Mini

Geht immer. Es gibt einfach wahnsinnig süsse Sachen und mehr Kleidung heisst weniger Druck die Waschmaschine zu laden. Vieles haben wir nun schon grösser bekommen, das ist auch praktisch, denn dann passt es länger. Also vielleicht.
Total süss: Mit Stofffarben selbst gestaltete Bodies.

Spielzeug

Da habe ich sehr wenig gekauft, weil so ein Neugeborenes halt noch eher weniger spielt. Um so mehr habe ich mich dann über geschenkte Spielsachen gefreut und warte schon sehnsüchtig darauf, dass das Mini sie entdeckt. Hoch im Kurs: Greifring, Rassel, Mobile, Spieluhr, Spielkette für Babyschale, Kuscheltiere. Gefahr der doppelten Geschenke ist natürlich gegeben.

Praktisches

Die wohl dankbarste Kategorie, aber auch die, die am schwierigsten zu bewältigen ist, wenn man nicht so drin ist in der Materie. 

Windeln

Ohne geht es ja nicht, die sind teuer und man braucht viel. Einzige Hürde: welche? Am besten fragen. Wir haben auch drei Marken durchprobiert und haben nun unseren Favoriten.

Stoffwindeln/Spucktücher

Bin ich ein totaler Fan davon. Braucht man zum Stillen, zum Beruhigen, zum Sabber aufwischen...dann in die Wäsche und das nächste nehmen.

Decken & Wärmekissen

Kann man nie genug haben, weil sie irgendwie immer gerade am falschen Ort liegen. 

Stillkissen

Würde ich ja nie wieder hergeben. Ein grosses habe ich schon seit der Schwangerschaft, nun habe ich noch ein mittleres für unterwegs. Auch super um das Mini im Kinderwagen mal leicht erhöht zu legen weil der Zwerg sonst nix sieht und in den Wachphasen Terror macht

Wippe/Schaukel/Trage/Tragetuch

Gerade von den letzten beiden Dingen ist häufig schon eines vorhanden, zu Recht, sie erleichtern den Alltag sehr. Wippe und/oder Schaukel (mit Motor) sind nice-to-have und führen zu Huldigungen der Eltern gegenüber dem Schenkenden. Gibts übrigens auch günstig gebraucht.

Nest

Das stellte sich als bestes Teil ever heraus, gerade in den ersten Tagen. Wer es nicht selber nähen will oder kann, findet es online.

Chichi

Dinge, die man nicht wirklich braucht, aber soo schön sind und daher das ideale Geschenk: Zum Beispiel ein Beauty-Case für die standesgemässe Aufbewahrung von Bürste und Nagelset.


Für konkrete Vorschläge habe ich hier einen Geschenkefinder entdeckt. Total kreativ waren übrigens die Arbeitskollegen des hauseigenen Schweizers, die eine geniale Mischung aus den Punkten oben verschenkt haben: Eine Windelschnecke. Aus, na ja, Windeln halt, und allerlei Nützlichem wie Feuchttücher, Spielzeug, Strumpfhosen, Mullwindeln...


Montag, 5. September 2016

WMDEDGT 9/2016

02.00 Uhr: Das Mini hat Hunger und schläft danach zum Glück gleich wieder ein.
04.55 Uhr: Das Mini hat Hunger ist danach leider hellwach. Und hat Blähungen. Und überhaupt. Kuschel mich.
06.50 Uhr: Wir sind beide nach langem Kampf eingenickt. Der hauseigene Schweizer verabschiedet sich. Wir versuchen es mit weiter schlafen. Klappt so mittel.
08.30 Uhr: Ich gebe auf. Mini hat wieder Hunger. Ich nutze den Milchtrip hinterher um schnell zu duschen. Und haha! es reicht sogar für ein ausgiebiges Frühstück (immer essen, wann es möglich ist, egal, ob Hunger oder nicht. Weil wenn Hunger da, ist garantiert keine Zeit zum Essen). Der hauseigene Schweizer ruft an und checkt, wie es uns geht. Prima. So weit. Ach ja, schon wieder Hunger. Die beste Freundin ruft an und wir besprechen das Wochenende nach. Schliesslich haben wir uns seit Freitag nicht mehr gesehen und Whatsapp zählt nicht.
Mini bekommt eine frische Windel verpasst und ist danach so halbwegs glücklich. Im Babynewsletter steht was von Rasseln wären jetzt interessant. Gleich mal ausprobiert. Jo. Wird mal kurz interessiert wahrgenommen und mit einem Lächeln quittiert. Verbuche das als Erfolg.
Ich rufe im Architekturbüro an und diskutiere noch ein paar Fragen zum Papierkrieg rund um den Umbau.
Mini wird nölig und ich finde fast auf Anhieb den Regenponcho aus Studienzeiten (mit dem Velo zur Uni). Ich stecke das Mini in die Trage, die Trage an mich und den Poncho drüber. Los gehts zur Midi-Runde im Regen. Ächz, das ist anstrengend, warum wohnen wir in den Bergen..? Aber das Mini pennt. Juhu.
Leider hat sie dann Zuhause schon wieder Hunger. Blöd. Danach ist wieder Kuscheln und Rumtragen angesagt. Irgendwann ist das Mini träge, schaut noch umher und pennt schliesslich. Youtube hat ja auch tolle Endlosvideos mit Schlafliedern. Yeahh! Freiheit!! Erst essen? Oder Toilette gehen? Oder gleich nähen? Leider währt das Glück nur kurz. Es reicht für die ersten beiden Punkte. Das nölige Mini und ich skypen mit den Eltern. Zwischendurch klingelt es und eine Dame aus der Nachbarschaft sammelt für irgendwas. Von mir aus. Danach hat das Mini mal wieder Hunger. Ich auch. Nebenbei gibt es für mich Wassermelone. Langsam hat die Kleine dunkle Ringe unter den Augen, aber schlafen ist kein Thema. Ich mach zwischendurch mal Wäsche. Mini erreicht die schmerzhafte Dezibelgrenze und ich pack sie in die Trage. Auf zur nächsten Midi-Runde. Sie pennt bevor wir den Wald erreichen. Zuhause wacht sie wieder auf und ist zu müde zum Schlafen. Wachstumsschub ist doch doof.
Mini schläft dirigiert und blinzelt. Der hauseigene Schweizer kommt nach Hause und ich verbiete ihm unter Mordandrohungen die Kleine zu stören. Wir freuen uns riesig über die neue WC-Abdeckplatte fürs Gästebad den Wellnesstempel.
20.00 Uhr: Wir schmeissen die restliche Quiche von gestern in den Ofen und ich penne fast am Tisch ein. Und sieh an, das Mini SCHLÄFT. Ich halte das für eine saugute Idee und schliesse mich an.

Sonntag, 5. Juni 2016

WMDEDGT im Juni

Ich kratze mit drei Toilettenpausen in der Nacht an meinem persönlichen Highscore und bin daher ein bisschen müde. Ich robbe zur Kante, wälze mich auf die Seite, hieve ächzend die Beine aus dem Bett, stemme den Bauch und mich nach oben, drücke mich kraftvoll ab, atme dabei aus und -  stehe. Ich stehe auf. Der hauseigene Schweizer ist schon im Umbauwahn, daher mache ich mein schnelles Frühstück alleine. Nach einer Stunde bin ich dann auch schon satt und überlege, was tun. Die Wolken ballen sich draussen, daher wird die Gartenrunde auf später verschoben. Ich gehe erst mal Wolle bestellen, das aktuelle Projekt ist durch mangelnde Ressourcen stark gefährdet. Nachdem ich den halben Online-Shop leer gekauft habe (ups), baue ich eine Limonade.
Ich räume auf und widme mich den mittlerweile immerhin gewaschenen Wäschebergen aus dem Urlaub. Der hauseigene Schweizer taucht von irgendwoher auf und wir besprechen Fortschritte beim Umbau und das weitere Vorgehen. Danach brauchen wir alle dringend was zu essen.
Ich nutze eine vermeintliche Regenpause um mit der Gartenarbeit zu beginnen. Es beginnt leicht zu regnen. Ach, so ein Landregen ist ja erfrischend. Der Landregen wird zum Wolkenbruch und ich hole gelassen meine Regenjacke. Hat so viel mehr Heldenfaktor. Erst als ich zwischen Blitz und Donner weniger als 20 zähle, gehe ich dann mal rein. NA GUT. Immerhin die Balkonbegrünung habe ich fertig bekommen und installiert. Die wird jetzt gleich eingegossen. Ich lege mich erst mal trocken und suche was zu essen. Danach heisst es erst mal Beine hochlegen und ausruhen.
Eine Stunde später werde ich durch Tritte des Bauchbewohners wieder wach. Huch. Mal wieder eingeschlafen.. Erst mal was zu essen suchen.
Dann skypt mich der grosse grosse Bruder an und wir quatschen über unsere Urlaube und unsere Baustellen.
Ich husche noch schnell ins Nähzimmer und grüble über dem neuen Projekt. Der Hunger treibt mich in die Küche und ich baue Flammkuchen zum Abendessen. Der wird genüsslich verspeist und wir versumpfen vor dem Fernseher.

Verlinkt bei Was machst du eigentlich den ganzen Tag im Juni

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Jahresrückblickstöckchen

Der Rückblick 

2015 zum ersten Mal getan?
Geheiratet, Haus gekauft. 
2015 nach langer Zeit wieder getan?
Karten mit der Post verschickt. 
2015 leider gar nicht getan?
richtig Urlaub gemacht
Wort des Jahres?
Zivilstandsamt
Zugenommen oder abgenommen?
Blöde Frage, so kurz nach Weihnachten.
Stadt des Jahres?
Solothurn
Alkoholexzesse?
Nein.
Davon gekotzt?
Entfällt dann glaube ich auch...
Haare länger oder kürzer?
Etwas länger glaube ich.
Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Weitsichtiger & neue Brille
Mehr ausgegeben oder weniger?
Äh. Hochzeit, Haus. Noch Fragen?
Höchste Handyrechnung?
Durch die vielen Telefonate nach Deutschland für die Hochzeitsorganisation..
Krankenhausbesuche?
Für mich keiner. Den hauseigenen Schweizer habe ich mal in die Notfallaufnahme fahren müssen.
Verliebt?
Noch immer. Trotz Ehe.
Getränk des Jahres?
Lillet
Essen des Jahres?
Pizza vom Lieferservice
Most called persons?
Trauzeugin, Eltern, der grosse grosser Bruder
Die schönste Zeit verbracht mit?
allen Gästen der Hochzeit
Die meiste Zeit verbracht mit?
Dem hauseigenen Schweizer
Song des Jahres?
Open Arms von Journey, der Hochzeitstanz
CD des Jahres?
Was ist denn eine CD? :-)
Buch des Jahres?
1001 Hochzeitschecklisten
Film des Jahres?
Pinguine
Konzert des Jahres?
Ich war auf keinem.
TV-Serie des Jahres?
Nö.
Erkenntnis des Jahres?
Freunde sind toll.
Drei Dinge auf die ich gut hätte verzichten können?
Mhm...mir fällt gerade nichts ein...
Nachbar des Jahres?
Der leicht verwirrte Opa am alten Wohnort
Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
dieses Haus zu kaufen
Schlimmstes Ereignis?
Das Wasser im Keller fand ich nicht so toll...
Schönstes Ereignis?
Beide Hochzeiten
2015 war mit einem Wort?
Grandios.

Der Ausblick

Gute Vorsätze für 2016?
Mehr Sport machen..hahahaha...
Was ist für 2016 geplant?
Renovieren
Was soll sich ändern?
Urlaub wäre mal wieder toll.
Was darf ruhig so bleiben?
Die Glückssträhne!

Wer will kann das Stöckchen gerne aufheben!

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Ordnung 2.0

Meine Stoff- und Wollvorräte katalogisiere ich ja recht hemdsärmlig und auch nicht immer zuverlässig, aber das hilft sehr bei der Stoffwahl.Nun habe ich von der Loch-und-Faden-Technik abgesehen, es sind mittlerweile zu viele Zettel und jedes Mal wieder knoten, wenn was dazu kommt, ist mir zu blöd. Ich habe mir einfach kleine Ringordner gekauft, jetzt hat es sogar Albumcharakter.



Meine Schnittmuster flogen bisher noch wild durcheinander. Vor allem die selbst ausgedruckten lassen sich nicht wirklich gut verstauen. Im Ordner mit Prospekthülle beult alles und Übersicht geht anders. Auch die gekauften Bögen kriege ich nie wieder in die entsprechend Hülle zurück. Irgendwo habe ich dann gesehen, dass sich Fächermappen ganz prima für die Aufbewahrung eignen.


Tatsache :-)
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...