Freitag, 5. Mai 2017

WMDEDGT 5/2017

6.50 Uhr. Ich tauche von irgendwoher auf, der hauseigene Schweizer duscht schon. Blinzeln, Augen reiben, aus dem Bett schälen. Irgendeine Hose und eine Strickjacke überwerfen, Brille suchen. Mini trötet bereits ins Babyphon und verlangt nach Service. Wickeln, Eincremen, Anziehen, Flasche machen. Mini nuckelt begeistert ihr Frühstück, ich nuckel danach begeistert meinen Kaffee.

Mini entdeckt ihre Spielsachen im Laufstall, ich organisiere unseren kleinen Ausflug für heute: Kinderwagen ins Auto, Wickeltasche packen, Brei aufwärmen und verpacken, Einkaufszettel schreiben, Taschen ins Auto, mich anziehen, Mini anziehen, los gehts.

Zuerst fahren wir zu einem Stoffladen. Demnächst wird das Mini getauft und nach anfänglicher Gleichgültigkeit gegenüber meiner Garderobe will ich mir jetzt doch ein Kleid nähen. Nur Stoff habe ich natürlich nicht. Also doch. Kistenweise. Aber nicht den richtigen. Fügen Sie hier Augenrollen des hauseigenen Schweizers ein. Leider hat der Laden auch nicht den richtigen. Schade. Gleich daneben ist eine Kinderkleiderbörse und ich kaufe einen Haufen Blödsinn nützliche Dinge fürs Mini.

Wir fahren zum Supermarkt und landen für den Mittagsbrei im SB-Restaurant zwischen. In der Familienecke gibt es noch jede Menge andere Kinder - Krabbelgruppe light. Das Mini ist fasziniert und ich kann dank Thermobecher* warmen Brei und Einmal-Lätzchen sehr geschmeidig die ganze Portion ins Mini schaufeln. Ich löffel noch schnell ein frisches Birchermüsli, dann ziehen wir in die Schlacht gehen wir einkaufen. Mini sitzt heute zum zweiten Mal in ihrem Leben im Sitz eines normalen Einkaufswagens und es gefällt ihr bestens. Innerhalb kürzester Zeit haben wir eine Heerschar älterer Damen als Trabanten ("Jö, so härzig!!" "So viiül Hoor!"). Mini hüpft begeistert, erzählt "dadada" und würde am liebsten alles anfassen. Dank selber scannen sind wir verdammt schnell und demnach auch verdammt schnell wieder draussen. Finde ich sehr toll.
Auf dem Weg nach Hause beginnt Mini ihren Mittagsschlaf und leider will sie ihn Zuhause nicht fortführen. Ich seufze tief und stelle mich auf eine Kinderwagenrunde am Nachmittag ein. Erst mal aber Einkäufe verräumen. Mini und ich schauen in den Kühlschrank und suchen mir etwas zum Mittagessen aus. Danach skypen wir die Grosseltern an. Mini übt das Stehen mit Anhalten am Wohnzimmertisch. So ein Tablet mit Grosseltern drin ist halt sehr spannend. Zwischendurch gibt es Melone-Reisbrei.

Dann gibt es Kaffee für mich und ich checke ein paar Mails, Mini spielt mit ihrer Wasserflasche*. Ich google noch schnell was, Mini planscht aufgeregt in der Wasserpfütze. Was zum....?  Leere Flasche wegnehmen, Mini neu anziehen, Boden trocken wischen, Flasche neu füllen und richtig zudrehen.
Wir stalken noch ein bisschen die "Tze" (Katze). Dann wird es Zeit für ein Nickerchen. Ich stecke Mini in den Kinderwagen und beginne eine Runde über die Schlaglöcher im Hof. Und zack, schon ist das Mini eingeschlafen. Eigentlich wäre jetzt ein günstiger Zeitpunkt, sich in die Dreckklamotten zu werfen und im Garten zu wühlen, aber ich habe nicht so recht Lust und mir tut noch alles von der Aktion gestern weh. Also fege ich zusammen, schneide hier Verblühtes zurück, rupfe da ein Unkräutchen raus und schaue mir kritisch unseren Hauseingang an. Der ist noch nicht neu gestaltet, über die Treppe sind wir uns schon einig, aber das grüne Drumrum ist sozusagen noch grüne Wiese. Haha.

Mini wacht auf, Breizeit. Schnell rein und Griessbrei mit Banane kochen. Parallel bereite ich das Abendessen vor. Fertig runtergeschlungen gegessen, wir spielen. Mini im Entdeckermodus. Der Küchenschrank mit den Vorratsdosen muss mal wieder dran glauben. Der hauseigene Schweizer kommt und bespasst das Mini während ich ihr Bad vorbereite. Mini planscht glücklich. Danach geht es asap ins Bett. Der hauseigene Schweizer und ich essen. Salat. Also Salat mit Tomaten und Putenbraten und Thunfisch. Nicht vegetarisch und schon gar nicht vegan, aber sehr lecker.

Der hauseigene Schweizer verschwindet in den Keller und versucht dort den Trockner zu reparieren (fragen Sie nicht. Ich habe ganz vergessen, wie blöd ich steinharte Handtücher finde.) Ich lege Wäsche zusammen und verkrümel mich dann ins Nähzimmer. So richtig entspannen kann ich nicht, zu viel ist liegen geblieben, also widme ich mich noch dem Bürokram und gehe bald schlafen.



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Dienstag, 2. Mai 2017

Leckerer Einband

In einem schlauen Baby-Newsletter stand, man solle seinem Baby ein Album mit Fotos von Familie und Freunden machen. Erschien mir sinnvoll, habe ich gemacht. Nachdem das Ding einen Stoffeinband hat und wir da alle mal herzlich lachen bei einem Baby habe ich dem Album einen schönen Einband aus Wachstuch genäht.


Aussen Wachstuch, innen Baumwolle. Die Baumwolle habe ich noch leicht verstärkt. Mit Klappen wird das Ganze befestigt.


Das Mini hat da nun seine eigene Meinung dazu: Album aus dem Einband wurschteln, Album fliegt weg, Einband in den Mund stecken. Wachstuch scheint angenehm zum Draufrumkauen beim Zahnen zu sein...


  • Schnitt: Einband nach Mass mit Klappen
  • Stoff: Wachstuch, Baumwolle
  • Zufrieden: ja
Verlinkt bei CreaDienstag, Kiddikram, HoT

Montag, 1. Mai 2017

Schnipsel

Das Mini krabbelt nun so richtig auf allen Vieren. Ratet, wer demnächst sehr sportlich sein wird.
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Krabbelgruppenbesuch im nächsten Dorf.
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Das Mini und der Mittagsschlaf. Keine Erfolgsgeschichte.
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Nach dem Schnee kam der Regenbogen und mit ihm das gute Wetter.


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Die beste Freundin/Patentante des Minis reiste mit Mann und Teenie für ein verlängertes Wochenende an.
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Schwimmen mit Mini und Patentante. Soo viel Spass.
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Der nächste Tag lockte mit super Wetter zum Seilpark Balmberg. Die Männer schwangen sich mit Lianen in den Baumwipfeln umher kletterten, die Damen entspannten in der Sonne bei grandioser Aussicht und ein bisschen Schnee.


Einmal Grillen und Crepe-Party später war das so schöne Wochenende schon wieder vorbei.

Dienstag, 25. April 2017

Kluge Jacke

Lange habe ich nach einer Anleitung für eine Jacke fürs Mini gesucht, die meinen Wünschen entspricht: eher schlicht, mit Kapuze, in vielen Grössen, und vielleicht später noch mal mit Muster.
Fündig geworden bin ich mit der Einstein-Jacke. Die Anleitung, zugegeben nicht ganz günstig, ist sehr gut geschrieben, hat jenste Varianten mit dabei und gibt es vom Baby bis zum Kind.


Was es trotz des Namens nicht dazu gibt, ist der nötige Grips zum Stricken. Daher habe ich drei Anläufe genommen, bis ich zufrieden war. Ich erspare euch hier die Details meiner Dummheit. Aber Reihen zählen sollte man beim Stricken halt schon können. Immerhin habe ich damit so viel Zeit vertrödelt, dass ich dann gleich die nächste Grösse angeschlagen konnte. Damit dürfte sie dann sicher noch passen. Ich stricke mit Lang Yarns Merino 120 in der Farbe 280 Pflaume.

Sonntag, 23. April 2017

Schnipsel

Mini und ich gehen auf Shopping-Tour im Secondhandladen und erlegen neben Kleidung auch eine Kuh.
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Wichtige Frage: Passt das Mini durch die Katzenklappe?
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Schnee. Und er bleibt liegen.


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Schon genauso früh unterwegs wie ich: Ein Fuchs.

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Der hauseigene Schweizer und ich entdecken Salate neu.
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Zum Ausgleich: Wochenendkuchen. Pfirsich-Orange mit Streuseln.

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Schönes Wetter + Samstag = Gartenrazzia
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Besuch von den Nachbarn mit Kaffeeplausch.

Dienstag, 18. April 2017

Schnipsel


Ein Baby geht seinen Weg.

 
Und ich habe nach diesem Foto das Gitter in diesem Durchgang geschlossen.
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Eine recht spontane Fahrt nach Franken aus einem gar nicht schönen Grund. Wir machen das Beste draus, das Mini hilft dabei sehr und wir alle haben dennoch eine gute Zeit.
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Wir begehen das eh saukalte Ostern mit dem letzten Käsefondue der Saison.


Mal nach Walliser Art, was in erster Linie viel Wein bedeutet.

Sonntag, 9. April 2017

Schnipsel

Das Mini kann jetzt *dadada* sagen und findet seine Zunge enorm spannend.
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WMDEDGT
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Besuch bei Ikea. Werde ich älter oder war das früher einfach spannender?
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Besuch im Gartenmarkt. DAS war spannend.

 
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Guten Morgen. Bad- und Küchenfenster nach Osten ist sehr toll am Morgen.


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Eingangsbett links ist gejätet, ausgedünnt, mit Kompost versorgt, umgegraben (hier möchte ich herzlich dem hauseigenen Schweizer danken), neu bepflanzt und mit Holzschnipseln versorgt.


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Schieb, schieb, schieb...und plötzlich hat sich das Mini hingesetzt.
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Am Wochenende stösst der hauseigene Schweizer hinzu und wir wüten im Garten. 


Und haben dann jetzt schon genug Holz für den Winter.
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Besuch vom Paten des Mini und das schöne Wetter geniessen.
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