Freitag, 5. Januar 2018

WMDEDGT 1/2018

4 Uhr: Ich wache wegen eines Albtraums auf.
4.30 Uhr: Der gleiche Albtraum noch mal. Das nervt.
7 Uhr: Mini wird wach und ich kuschel mich noch mal ins Bett
7.25Uhr: Zeit zum Aufstehen. Anziehen und zum Mini gehen. Nach ihrem Morgenservice sucht sie den Papa und ich mache Frühstück. Wir frühstücken. Mini ist schneller und darf wieder zum Papa. Dort hilft sie ihm beim Rasieren und Anziehen. Ich trinke gemütlich meinen Kaffee und überlege, was heute zu tun ist. Ein Grosskampftag im Haushalt wäre mal wieder nötig. Schnallen Sie sich an, das wird jetzt langweilig rasant.
Wir verabschieden den Papa und Herzmann und ich springe noch schnell unter die Dusche. Danach wird erst mal das Bett abgezogen. Dann geht's nach unten*, Wäsche machen. Wieder nach oben, ganz nach oben. Staubsaugen, Mini-Bett neu beziehen, Wickelplatz aufräumen, putzen, neu befüllen. Bettwäsche für unten mitnehmen. Mini "staubsaugt" in der Zeit noch ein bisschen. Wieder runter. Ich kämpfe mit dem Bettzeug und schaffe es dann, das Bett neu zu beziehen. Aber mhm, wo ist denn das Kind...? Ah, im Bad. Uff.
Wieder runter, Waschmaschine ausleeren, Wäsche aufhängen, Mini hilft tatkräftig mit, Waschmaschine neu laden. Wieder hoch. Erst mal was essen. Wir essen Obst und Kekse und schauen danach Buch an. Dann hole ich den Staubsauger und wir saugen eine Runde. Wieder hoch, Mini braucht eine frische Windel. Wieder runter. Dreckwäsche einsammeln, ganz runter, Wäsche sortieren. Wir machen Zwischenstation im Nähzimmer. Mini schnappt sich einen Handbesen und fegt einmal durch.** Ich suche nebenbei ein paar Stoffe für neue Oberteile fürs Mini heraus. Wieder nach oben wird es Zeit fürs Mittagessen. Mini kräht nach "Kake" und sie kriegt ihren Käse. Bis ich Wurst esse, dann will sie natürlich Wurst. Danach räume ich den Tisch auf und bemerke, eine frische Tischdecke wäre hier auch mal wieder was. Mini und ich spielen noch telefonieren, dann gehen wir nach oben und Mini schläft.
Ich tanze eine grosse Runde mit dem Wischmop und mache einen Besuch bei der Waschmaschine. Dann erledige ich Mails und ein paar Rechnungen, bügle eine Tischdecke und verpasse sie dem Tisch. Eigentlich wäre jetzt noch mindestens eines der Bäder dran, aber ich meine Motivation macht auch Mittagsschlaf. Erst mal Kaffee.
Danach verbringe ich eine sehr glückliche Stunde im Nähzimmer.
14 Uhr: Mini ist wach. Wir gehen ganz nach unten, Puppe und Hasi müssen mit. Zwischenstopp im Keller, Schneeanzug montieren. Dann in die Garage, ich versuche Mini zu überzeugen, dass Puppe und Hasi hier warten wollen. Wir gehen raus, holen den leicht dreckigen und von gestern noch nassen Puppenbuggy. Mini: "Puppä!". Normalerweise transportiert sie einen Ball, eine Schaufel und einen Becher. Heute will sie das wohl nicht. Ich hole den Hasen***. Wir gehen aus dem Hof.
"Puppä!"
Ok. Ohne die werden wir nicht laufen gehen. Ich renne rein, mit den Dreckschuhen durchs frisch gewischte Haus, hole einen Gefrierbeutel, wieder ganz runter, schnappe mir die Puppe und rein damit.
Mini freut sich sichtlich, die Puppe zu sehen. Sie schaut angesichts des Gefrierbeutels sehr kritisch. Ich versichere ihr glaubhaft, das wäre der Schneeanzug der Puppe.
Mini strahlt.****
Puppe kommt in den Puppenbuggy und wir gehen los. Ich könnte schwören, Hasi schaut angepisst.
Nach dem ersten Hügel braucht Mini ein bisschen Motivation. Die neuen Hühner einer Freundin taugen dafür ganz hervorragend. Nach den Hühnern laufen wir zum Bauernhof und Mini beäugt aus sicherer Entfernung, aber schwer begeistert die Kühe. Dann laufen wir den Dorfbach entlang, der durch Schmelzwasser und Regen ein reissender Strom geworden ist.
Mini macht langsam schlapp, trottet aber brav mit Hasi in der einen und Puppe im Gefrierbeutel in der anderen Hand neben mir hier. Motivationswort "Nach Hause". Den Buggy trage ich mittlerweile.
Zuhause gibt es erst mal eine Stärkung. Dann skypen wir mit Oma und Opa. Mini gibt alles. In einer kurzen Wickelpause übernimmt der mittlerweile eingetroffene Herzmann die Unterhaltung der Skype-Gäste. Danach haben wir alle Hunger ich wärme den Auflauf von gestern auf.
Der Herzmann bespasst das Mini und ich schiebe noch mal Haushalt dazwischen. Mini ist nun todmüde und wir beginnen die Bettgehen-Sequenz. Mini schläft.
Der Herzmann und ich schauen die zweite Hälfte eines Films (Ironman, zum x-ten Mal, wens interessiert) und fallen danach in unsere Betten.








*Das Mini läuft die gefährliche Wendeltreppe nun neu selbst an meiner Hand. Das muss natürlich oft probiert werden, daher laufe ich im Moment sehr oft hoch und runter.

** Oder so

*** den gibt es mittlerweile mehrfach und eine Runde Waschmaschine ist daher ohne Verlustproblematik möglich. Aber psst, verraten Sie mich nicht.

****Mutter des Jahres

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