Donnerstag, 8. Juni 2017

Brei und so

Als das Mini in die Breiphase kam, habe ich mich halb tot gegoogelt. Man will ja alles richtig machen. Vor allem will man nix umsonst machen, gleich beim ersten Ausprobieren richtig liegen und das ganze Gekoche in möglichst wenig Zeit hinter sich bringen.
Wir nähern uns langsam dem Ende der Breiphase und ich habe mal meine Vorgehensweise aufgeschrieben, vielleicht ist sie hilfreich für andere.

Mix it, Baby!

Was die Rezepte angeht, habe ich das ultimative Buch gefunden:
Kochen für Babys*


 


Gut erklärt, schlicht und wirklich sehr präzise in der Ausführung. Was brauch ich nun?
Zum Gemüsekochen einfach einen Topf. Zum Pürieren habe ich mich nicht lange mit Pürierstab aufgehalten, da empfiehlt sich wirklich die Anschaffung einens guten Mixers, wenn nicht schon vorhanden. Der macht alles innerhalb weniger Augenblicke zu Brei. Perfekt.

Gläschenkost verwende ich übrigens auch. Die Obstgläschen sind super zum Ausprobieren neuer Sorten. Für Fisch bediene ich mich da auch gerne im Sortiment und grundsätzlich für unterwegs sind Gläschen nicht nur praktisch, sondern auch unübertroffen in der Hygiene.

Alles Dose oder was

Die Mittagsportion sind maximal 250 g, am Anfang deutlich weniger. Die entsprechende Dose sollte also 250 ml fassen, zum Beispiel diese hier*. Ich beschrifte mit einem abrubbelbaren Stift und dann wird eingefroren

Fleisch wird in 25 g Portionen benötigt und dann bei Bedarf unter den Gemüsebrei gemischt. Dafür gibt es zum Beispiel diese kleinen Döschen*. Darin lässt sich auch prima Obstpüree einfrieren.
Obst wird dann für Nachmittag und Abendbrei benötigt. Pürieren im Mixer geht nur mit grösseren Mengen, daher kommt hier dann, wenn schon vorhanden, doch ein Pürierstab zum Einsatz oder ein Multizerkleinerer*. Danach fülle ich das Obst entweder in die kleinen Dosen von oben (so lassen sich unterschiedliche Obstsorten mixen) oder gleich in die benötigen 50 g* oder 100 g* Portionen ab.


Von Schalen, Löffeln und Lätzchen

Den Brei lasse ich bei Zimmertemperatur antauen und dann fülle ich in Breischalen von Nuby* um. Die kommen dann bei niedriger Wattzahl in die Mikrowelle. Toll sind die Deckel, so lassen sich kalte Breie super mitnehmen oder Reste leicht aufheben.
Als sehr hilfreich haben sich die Löffel von Nuby* erwiesen, die sich verfärben, wenn der Brei zu heiss ist. Kleine Breischalen* haben ich noch für das Obstdessert nach dem Mittagessen oder Brotwürfel oder oder...Mini spielt auch einfach sehr gern damit.
Gelegentlich bekommt das Mini auch schon einen eigenen Löffel und/oder Gabel* wenn ich sowieso nass wischen muss. Damit hat sie viel Spass und versehentlich isst sie auch mal damit.
Für unterwegs hat sich für warme Mahlzeiten ein Thermos Becher* bewährt, da bleibt der Brei gut auf Temperatur.

Zum Füttern bekommt das Mini natürlich ein Lätzchen an. Ich habe nur noch Ärmellätzchen im Einsatz. Das etwas kompliziertere Anziehen ist mir den Komfort beim Füttern wert. Ich bin entspannt, weil das Kind meistens unter dem Lätzchen sauber bleibt. Wer nicht selbst näht, findet die auch im Handel.
Unterwegs benutze ich Einmal-Lätzchen, so habe ich kein schmutziges Lätzchen in der Wickeltasche.

Zu Trinken gibt es am Anfang natürlich normal aus einer Flasche mit Sauger, dann mit Griffen, dann  mit Schnabel. Begeistert bin ich von diesem Becher*.

Ich finde, das Baby kann hier selbstständig sehr gut das Trinken aus einem Becher üben, ohne dass es gleich eine Überschwemmung gibt. Gibt es trotzdem, wenn man nicht aufpasst, aber das gehört halt dazu.

Nun so langsam bekommt das Mini immer mehr vom Tisch und hat sie ein schönes Esslern-Set* geschenkt bekommen. Es geht natürlich auch ohne, aber unkaputtbar, rutschfest, spülmaschinenfest, mikrowellengeeignet und schön bunt machts halt leichter.
Wir sind nun also auf der Zielgeraden zu normaler Kost.

*affiliate-Links zu amazon, von Dingen, die ich gerne empfehle.

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