Mittwoch, 5. April 2017

WMDEDGT 4/2017

6.40 Uhr: Das Mini flötet ins Babyfon. Gääähn. Aufstehen, anziehen etc. pp. Um sieben Uhr betrete ich das Mini-Zimmer. Ein ausgeschlafenes Baby begrüsst mich gut gelaunt. Wickeln, anziehen, wir gehen nach unten. Frühstücksflasche. Der hauseigene Schweizer taucht auf. Wir frühstücken alle irgendwie und jeder das, was er will oder grad da ist.
Der hauseigene Schweizer strapaziert die Gleitzeit, um noch möglichst viele Sekunden mit dem Mini zu haben und verschwindet dann zur Arbeit. Wir spielen noch etwas (Stapelbecher) und erlegen einen meiner Haussschuhe. Zeit fürs zweite Frühstück. Danach wäre eigentlich Schlafenszeit.
Während Mini sich gegen den Schlaf wehrt, gibts für mich Katzenwäsche, Waschmaschine beladen und Unterwegsmahlzeit für Mini vorbereiten. Mini möchte nicht schlafen, auch gut, gehen wir gleich los zur Krabbelgruppe.
Wir fahren noch schnell bei der Post vorbei und kommen dann bei Krabbelgruppe an. Es herrscht wie immer das blanke Chaos und der Geräuschpegel eines startenden Düsenjets. Mini schaut, zirkelt durch den Raum und findet die anderen Kinder wie immer total super. Ich unterhalte mich bestens über Wohnlagen, Taufe und Restaurants. Gegen Ende gibt es Brei fürs Mini (Sellerie-Kartoffel-Haferflocke mit Hühnchen). Wir verabschieden uns, die Krabbelgruppe hat jetzt Ferien.
11.30 Uhr Wir fahren einkaufen. Mini pennt auf dem Weg. Im Einkaufszentrum husche ich in den Baumarkt und in einen Kleiderladen. Danach gehts noch schnell ins SB-Restaurant, weil hungrig einkaufen Mist ist. Danach endlich einkaufen. Mini schaut leidend. Mir reichts auch, wir fahren nach Hause. Mini schläft sofort ein. Zuhause räume ich die Einkäufe weg, leere die Waschmaschine und hole dann das mittlerweile so halb wache Mini. Es gibt erst mal wieder Brei fürs Mini (Reisbrei mit Apfelmus) und für mich den zweiten Kaffee (blöde Pollen). Mini studiert das Knisterbuch, ich überlege am Ostermenü rum. Mini hängt mittlerweile mehr im Stuhl als es sitzt -> ab ins Bett.
Sobald aus dem Kinderzimmer kein Mucks mehr dringt, renne ich in den Keller, steige in die Arbeitshose und renne in den Garten. Das linke Vorderbeet ist meine Dauerbaustelle. Ich rupfe und wühle, da meldet sich das Mini. Hmpf. Ich renne rein, Schuhe aus, Hose wechseln, zwei Stockwerke hoch und finde das Mini in höchster Not. Es hat sich auf den Bauch gedreht und festgeklemmt. Ach ja. Beruhigen, beruhigen. Schlafen ist jetzt nicht mehr. Ich lege Mini im Wohnzimmer beim Spielzeug ab, baue den Kinderwagen draussen auf und setze Mini rein. Sie ist quietschvergnügt, schlafen wird wirklich nix mehr. Sie schaut ihr Buch an, erzählt...ich beschliesse einen Versuch zu wagen und ziehe mich wieder drecktauglich an, beginne mit Rupfen und Wühlen: Mini schaut interessiert und kommentiert. Prima, scheint zu klappen.
Die Nachbarin schaut vorbei. Mini flirtet heftig. Wir halten zu dritt ein Pläuschchen. Ich rupfe weiter. Mini wird müde, ein bisschen rumfahren (geistige Notiz: die Schlaglöcher im Hof nicht so schnell reparieren) und sie schläft. Ich mach mich ans Umstechen. Danach platziere ich schon mal probeweise die neuen Pflanzen. Sehr schön, wird toll. Wenns dann auch wächst.
17 Uhr Mini wird wach, Zeit fürs Abendessen. Ich koche Griessbrei, Mini hat einen Mordshunger und würde den Topf am liebsten ausschlecken. Danach spielen wir. Becher und anderes Spielzeug stapeln. Hinrutschen und umwerfen. Mini spielt alleine weiter, ich mache Abendessen. Jetzt ist es Zeit für die Badewanne. Mini plantscht vergnügt, danach eincremen, wickeln, anziehen, Flasche und Bett. Noch mal Wasser, dann schläft sie.
Der hauseigene Schweizer kommt und hat Mordshunger. Abendessen. Wir unterhalten uns, besprechen Einrichtungsmöglichkeiten und werden von der Katze gestalkt. Dann ruft die beste Freundin an und wir verquatschen uns - wie üblich. Ich räume noch schnell die Küche auf und gehe schlafen.


Kommentare:

  1. Hallo Frau Schuh,
    danke für den interessanten und erheiternden Einblick in Euren Alltag. Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation mit einem noch etwas jüngeren Mini-Mädchen. Besonders das Rein und Raus in die/aus den Gartenklamotten kenne ich auch. Ist doch überall dasselbe "Chaos"- irgendwie beruhigend :-).
    Alles Gute für Euch und einen erfolgreichen letzten Wochentag!
    Angela

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    1. Ja, irgendwie ist es überall das gleiche :-)) und ja, auch ich finde das sehr beruhigend ;-)

      Liebe Grüsse
      Claudia

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